Neues Jahr und neuer Beziehungsstatus

Und nun ist es doch passiert. Wie Ihr wohl gemerkt habt war in den letzten Wochen Ruhe auf diesem Blog. Es waren Wochen, die beruflich aber auch privat sehr anstrengend waren. Beruflich, weil einfach Arbeit in Masse anfiel und zusätzlich noch Nebenprojekte mit strengem Zeitplan zu erledigen waren.

Privat, weil meine Freundin sich von mir getrennt hatte. Eine Woche vor Weihnachten war ihr Auszug aus meiner Wohnung. Jetzt bin ich wieder Single.

Jetzt wo die turbulenten Wochen vorbei sind, möchte ich wieder regelmäßig Berichte und Rezenssionen schreiben. Vielleicht berichte ich auch ab und zu über mein neues Singleleben. Aber trotzdem soll dieser Blog nach wie vor nicht als „Singleblog“ gesehen werden. Ich hoffe Ihr hattet alle besinnliche Weihnachtsfeiertage und einen guten Start in das neue Jahr 2013.

LG,

Euer Urs

Ruf der Freiheit

Sylvia ist in Deutschland eine angesehene Anwältin. Einmal im Jahr bricht sie jedoch aus ihrem geregelten Leben aus. Ein paar Wochen Urlaub in Südafrika, dienen dazu, ihre Lust und Leidenschaft, sowie ihren Drang nach Freiheit auszuleben.

Die Idee der Geschichte ist nicht schlecht. Eine Frau reist mit einer Harley Davidson durch Südafrika und erlebt dabei einige erotische Abenteuer. Eigentlich könnte dies genug Stoff sein, für eine ganze Geschichtenreihe oder ein Buch. Aber nicht bei Sophia Maywald, ihre Geschichte erstreckt sich über ganze 2550 Wörter. Qualität ist nicht gleich Quantität, aber mir schien beim Lesen der Geschichte, dass die Autorin zu viele Ideen in die Geschichte einbringen wollte. Dabei ist jedoch die Ausarbeitung der einzelnen Szenen auf der Strecke geblieben. So fehlt fast komplett die Beschreibung der Landschaft und der Gegenden, durch die die Protagonistin fährt. Das Gefühl des vibrierenden Motorrades zwischen Sylvias Beinen findet nur kurze Erwähnung, wo man fast einen ganzen Absatz schreiben könnte. Ebenso erstrecken sich die restlichen erotischen Szenen über zwei bis vier Zeilen. Was das Gefühl vermittelt, eine Aufzählung von Erlebnissen oder eine Zusammenfassung zu lesen. Dialoge, sucht man in diesem Text vergebens. Was eine Lebendigkeit des Textes vermissen lässt.

Alles in allem ist „Ruf der Freiheit“ in dieser Form nicht lesenswert. Die Geschichte und auch die Sprache bedürfen einer dringenden Überarbeitung der Autorin.

Wie man Leser an den Blog bindet

Durch Zufall bin ich beim Surfen im Internet auf den Blog von Webmasterfriday gestoßen. Ich fand die Ideen sehr gut, jede Woche ein Thema zur Verfügung zu stellen, zudem man seine Gedanken äußern kann. Daher habe ich mich heute entschlossen, zum ersten Mal am Webmasterfriday teilzunehmen.

http://www.webmasterfriday.de/blog/leser-an-den-blog-binden

Ehrlich gesagt, habe ich mir über dieses Thema bisher keine Gedanken gemacht, da ich erst vor ein paar Tagen mit dem bloggen angefangen habe. Ich war vorwiegend damit beschäftigt, Inhalte für den Blog zu entwickeln. Ebenso machte ich mir primär Gedanken über die Ausrichtung meines Blogs und wie ich überhaupt Leser erreiche. Daher werde ich probieren, mich diesem Thema mit meinem Beitrag zum Webmasterfriday theoretisch zu nähern.

Regelmäßig Inhalte erstellen

Bevor ich begann mit meinem Blog online zu gehen, fragte ich mich, ob ich bereit und in der Lage sei regelmäßig Inhalte zu liefern. Mein Ziel ist es daher, mindestens einen Beitrag pro Woche zu schreiben. Dabei ist es egal, ob es eine Rezension, Erfahrungsbericht oder Gedanken sind.
Eine Möglichkeit immer wieder Inhalte zu liefern ist das Erstellen von Serien. Eine Serie könnte zum Beispiel eine Reise sein. Man beginnt bei der Planung der Reise, erzählt Wissenswertes über das Reiseziel bis hin zum eigentlichen Vorhaben. Die Beiträge der Serie werden immer an einem festgelegten Wochentag online gestellt. Damit wissen die Stammleser, wann neue Beiträge zu erwarten sind.

Um vielleicht Spannung zu erzeugen oder die Vorfreude zu erhöhen, könnte man auch eine Art Vorschau online stellen. Vorausgesetzt ich weiß heute schon, was ich für nächste Woche schreiben möchte.

Dialog mit meinen Lesern

Da mein Blog noch sehr jung ist, verzeichne ich bisher wenige Leser. Die Besucher des Blogs haben jedoch die Möglichkeit, Kommentare zu hinterlassen oder über Facebook mit mir zu kommunizieren. Dadurch erhoffe ich, ein „Autor zum Anfassen“ zu werden, und auch einiges über meine Leser zu lernen. Weiterhin hoffe ich, so eine Beziehung zu meinen Lesern aufzubauen zu können.

Die Leser zum Mitmachen animieren

Ich hoffe, Leser die bereit sind Kommentare zu hinterlassen, sind auch bereit an Umfragen teilzunehmena, Ideen für Blogbeiträge zu liefern oder selbst Gastbeiträge zu schreiben. Dadurch könnte der Leser vom Konsumenten zum Teilnehmer werden. Der Blog wäre dann nicht mehr nur irgendein Blog von vielen, sondern zum Teil auch der des Lesers.

Ich hoffe darauf Menschen zu erreichen, die Spaß an meinen Beiträgen zu haben. Ich bin gespannt ob meine beschriebenen Theorien funktionieren und wie ich sie umsetzen kann. Daher lade ich alle, die diesen Beitrag lesen hiermit ein, Kommentare und Anregungen zu hinterlassen. Gerne nehme ich auch weitere Tipps von erfahrenen Bloggern an.

Warum Rezensionen erotischer Geschichten

In der Rubrik wer ich bin, hatte ich erzählt, dass ich erotische Kurzgeschichten schreibe. Seit einiger Zeit ist es sehr einfach, die Geschichten über Amazon für ebooks preiswert anzubieten. Der gängige Weg vom Autor über einen Lektor, sowie eine etwaige Selektierung nach dem Können des Autors bleiben hier aus. Beim Lesen der Geschichten, bin ich auf Autoren gestoßen, die es Wert sind gelesen und in einer Rezension erwähnt zu werden, aber genauso gibt es auch Leute, die Geschichten veröffentlichen, die eher dem Aufsatz eines 8 Klässlers entsprechen. Daher habe ich mich entschlossen auf meinem Blog regelmäßig Rezensionen zu veröffentlichen.

Von Caféhauscharme und Bedienungschaos

Ich liebe Cafés. Nicht unbedingt die Franchiseketten Starbucks, Balzac und Co, sondern eher die kleinen liebevoll geführten Cafés mit Seele, bei denen der Eigentümer noch selbst an der Theke steht. Eines dieser Cafés ist Gretchens Villa in der Marktstraße / St. Pauli. Das Café war einfach zu finden und der erste Eindruck war sehr gut. Gretchens Villa ist ein recht kleines Café, das von der Eigentümerin mit sehr viel Liebe eingerichtet wurde. Die Wände sind in mintgrün gehalten. Von der Tür aus gesehen an der linken Wand hängt ein großer Spiegel und ein paar Bilder, während die rechte Wand mit goldenen Ornamenten und rustikalen Wandlampen verziert ist. An der Decke hängen zusätzlich noch ein elektrischer Armleuchter und über der Theke einzelne Lampen. Die Möblierung besteht aus schlichten weißen Holzstühlen und einfachen Holztischen, sowie einfachen weißen Holzsofas mit mintgrüner Polsterung. Auf den Tischen standen jeweils eine Kerze und ein frischer kleiner Blumenstrauß. Von der Theke aus lächelten uns die hausgemachten Kuchen unter ihren Glasdeckeln heraus an. Alles in allem gehört dieses Café mit zu der Sorte Cafés, in die ich auch gerne alleine mit einem Buch und viel Zeit bewaffnet mich reinsetze um einfach das Leben zu genießen.

Meine Freundin und ich ließen uns von einer der Bedienungen an einen Tisch setzen. Die Speisekarte ist recht klein und übersichtlich gehalten und die Preise sind meiner Ansicht nach sehr gut. Wir bestellten beide ein Focaccia mit Tomaten, Mozzarella, Rucola und hausgemachtem Pesto, sowie einer Cola und einer Orangenlimonade. Die Wartezeit auf die Getränke und das Essen war angemessen und die Focaccia schmeckten uns sehr gut. Bis dahin waren meine Freundin und ich sehr zufrieden. Hätten wir nach dem Essen direkt bezahlt, und wären gegangen, wäre der Besuch perfekt gewesen. Leider hatten wir beide noch Lust auf Waffeln und Latte Macchiato.

Während wir unsere Focaccia aßen, bezahlten die Leute an unseren Nebentischen und verließen das Café. Rechts neben uns erschien eine Dame mittleren Alters mit blondierten Haaren. Zuerst bestellte sie nur eine Limonade oder ähnliches, die auch sehr zügig kam. Dann erschienen links neben uns neue Gäste. Auch sie wurden zügig bedient. Nachdem wir also unsere Focaccia gegessen hatten, bestellten wir unsere Waffeln und ich bestellte meinen Latte Macchiato, meine Freundin wollte ihren Latte Macchiato erst später bestellen, da sie noch Cola hatte. Nach der Bestellung entschied ich kurz auf der Toilette zu verschwinden. Auch von der Toilette war ich sehr angetan, da sie sehr sauber ist und auch mit sehr viel Liebe zum Detail eingerichtet ist. Selten, dass man eine so gepflegte Toilette in einem Café findet. Als ich von der Toilette zurückkam, warteten bereits die warmen Waffeln auf uns, nur mein Latte Macchiato war nirgendwo zu sehen. Blondie neben und bestellte einen Milchkaffee kurz nachdem ich von der Toilette kam. Der Milchkaffee wurde direkt zubereitet, da es nicht sehr viele Bestellungen zu dem Zeitpunkt gab. Aber mein Latte Macchiato blieb verschollen. Ich wollte die Bedienung fragen, wo mein Latte Macchiato bliebe, aber sie war beschäftigt und schaute nicht, was im Café vor sich ging. Dann verschwand auch unsere Bedienung und anscheinend mit ihr die Bestellung. Meine Freundin war dann auch so weit, ihren Latte Macchiato zu bestellen. Wir winkten eine neue Bedienung an unseren Tisch und bestellten, ich nutzte die Gelegenheit, sie zu bitten, mir den Latte Macchiato, den ich bei ihrer Kollegin bestellt hatte, welcher mir aber nicht gebracht wurde zu servieren. Leider mussten wir ein bisschen länger auf unsere Latte Macchiato waten, da noch ein paar Bestellungen vor unserer eingegangen waren. Was auch vollkommen ok ist. Dann kamen unsere beiden Latte Macchiato und ich war wieder zufrieden. Nachdem wir dann fertig waren und bezahlen wollten, stellten wir fest, dass uns drei Latte Macchiato berechnet wurden, obwohl wir nur zwei bekamen. Glücklicherweise, war die Bedienung auch so freundlich den dritten Latte Macchiato diskussionslos zu streichen.

Alles in allem ist Gretchens Villa ein sehr schönes stilvoll eingerichtetes Café, wie man es nicht so oft findet. Die Beurteilungen im Internet sind jedoch durchwachsen und meistens wird die Bedienung kritisiert. Trotzdem werde ich auch ein weiteres Mal in Gretchens Villa vorbeikommen, in der Hoffnung besser bedient zu werden und einen schönen Aufenthalt zu haben. Aber bis dahin besuche ich auch noch andere Cafés hier in Hamburg.